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HOHE WILDE (Nordgipfel) 3461 m |
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 |   | Ich spure bei totalem Schlechtwetter von der Neuen Karlsruher Hütte bis zum Schidepot hinauf.
Ab dem ersten Felszacken - hier beginnen die Sicherungsseile - geht Poldl voran. Ein mit seiner Gruppe nachkommender Bergführer ist von meiner Spurarbeit so begeistert, daß er mir eine Gratis-Führung anbietet, die aber nie zustande kommt.
Mit seiner Gruppe dreht er am ersten Felsturm um.
Poldl muß oft die fixe Drahtseil-Sicherung aus dem tiefen Schnee ausgraben. |
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 |   | Hier sieht man die Steilstufe, die ich sicherheitshalber - die Schier natürlich mitnehmend - zu Fuß hinaufspurte.
Damals gab`s im Langtal nämlich Lawinenwarnstufe 3 und - man sieht`s - zusätzlich Schlechtwetter.
Poldl wartete in weitem Respekt-Abstand ab, ob ich hier nicht eine Lawine auslösen würde.
Seine Sorge war nicht unbegründet, denn am Vortag drehten wir wegen einem Lawinen-Abgang am Schlafkogel um. |
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 |   | Der Weiteranstieg
vom Schidepot. |
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 |   | Poldl versucht wenigstens teilweise die Sicherungsseile aus dem Neuschnee auszugraben.
Immer gelingt`s ihm nicht. Denn oft war der Schnee zu hart gepresst.
Aber wir hingen ja noch zusätzlich an einem ( = unseren ) Seil. |
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 |   | Die letzten Meter zum Gipfel.
Links ist im Nebel bereits das Gipfelkreuz erkennbar. |
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 |   | Heute waren wir witterungsbedingt - ein Bergführer drehte wie gesagt mit seiner Gruppe bei der ersten Grat-Sicherung um -
die einzigen Besucher auf diesem Gipfel. |
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 |   | Nochmals ein Blick zum Nordgipfel - aber auch zum Südgipfel (links dahinter) - diesmal bei einer Schönwetter-Schitour auf Annakogel, Falschungspitze und Bankkogel. |
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 |   | Die Hohe Wilde vom Annakogel. |
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 |   | Blick vom Südgipfel zum Nordgipfel.
Darüber die Firmisanschneide und wieder darüber die Wildspitze. |
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 |   | Und nochmals die Hohe Wilde von Norden. |
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 |   | Trotz starkem Nebel war die Abfhart ein voller Genuss, denn wir sahen ganz plastisch die vielen Abfahrts-Spuren jener Gruppe, die mit Bergführer am ersten Gipfel-Felsen umgedreht hatte. |
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