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Traumwunschberge meiner Kindheit

     
    LOSER (1838 m), GRIMMING (2351 m), DACHSTEIN (2996 m) und HOHER (RAURISER) SONNBLICK (3106 m)
     
Auf dem Loser
war ich vier Jahre alt!
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Alt-Ausseer See mit Loser.

Foto : Dr. Stefan Hlawacek

Den Loser bestieg ich
übrigens später noch einmal
als erste Wintertour !
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Aufstieg zur Adamekhütte
mit Rückblick zu den Gosauseen.
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Der Gosausee mit Dachstein
ist ein Lieblings-Motiv von mir !
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Am 27. Juli 1956
nähern wir uns dem Dachstein
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ausgehend
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vom Krippenstein.
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Doch dann war ich sehr enttäuscht,
weil mein Vater sich weigerte
auch nur einen Fuß
auf den Hallstätter Gletscher
zu setzen.
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Zwei Jahre später geht`s jedoch
- hier mit Blick zur Bischofsmütze -
über den Gosaugletscher
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zunächst
zu diesem Dachstein-Südwand-Blick
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und dann über
den damals unversicherten Westgrat
zum höchsten Punkt.
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Mein Vater träumte schon
seit Jahren von diesem Gipfel.
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Und ich auch !


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Auf dem Loser
war ich vier Jahre alt!
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Alt-Ausseer See mit Loser.

Foto : Dr. Stefan Hlawacek

Den Loser bestieg ich
übrigens später noch einmal
als erste Wintertour !
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  1952-01-01 LOSER 1838 m

Mein erster bedeutender Berg !

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  Meinen ersten "bedeutenden" Berg bestieg ich
mit 4 1/2 Jahren von Alt-Aussee aus.
Damals - 1951 - gab es natürlich noch keine Straße
und keinen Sessellift!

Meine Tante "Philli" ging sogar bis zur Loserhütte mit.

Mit meinem Vater stieg ich dann
- begeistert vom herrlichen Dachstein-Blick -
über den Augstsee am "Loser-Fenster" vorbei
bis zum Loser-Gipfel.

Weihnachten 1952 legte mir mein Vater dann ein Tourenbuch an.
Dieses Foto ist das erste,
das er dort hineinklebte.

Und er schrieb darunter:
"Freudig und stolz über Deinen großen Erfolg
lachtest Du mir entgegen!"


Eine Freundin bestätigte mir einmal,
was ich ohnedies weiß:

"Nirgends siehst Du so glücklich aus,
wie auf einem Berg-Gipfel!

In der ersten Volksschulklasse schrieb ich dann
nachträglich auf die erste Seite dieses Tourenbuches
"IN DIESES BÜCHLEIN KLEIN,
TRAGE JEDE TOUR DIR EIN,
DAMIT DU SPÄTER DANN KANNST LESEN,
WO ÜBERALL DU BIST GEWESEN!"


Mein erster Berg war als Dreijähriger
die "Klesheimwarte" auf dem Pfaffstättner Lindkogel.

Der Loser war auch mein erster Winter-Berg!
Mit elf Jahren stieg ich mit meinem Vater am 1. Jänner 1957
problemlos nochmals von Alt-Aussee
bei - zugegeben - relativ wenig Schnee
zum zweiten Mal auf den Loser-Gipfel.
Die Loserhütte war damals bewirtschaftet!
(Ich habe damals erstmals einen "Jaga-Tee" gekostet.)

     
AUF DEM GIPFEL !

Mein Vater, ich und Cousin Karl
beim Kartenstudium im Zittelhaus.

Unser Aufstieg begann damals
erst um 13 Uhr 30
in Kolm Saigurn.

Wir verliefen uns
im einbrechenden Nebel total
und mussten dabei zwei Mal
- also hin und zurück -
mühevoll und gefährlich
einen reissenden Wildbach überqueren.

Um 19 Uhr brechen wir
weiter von der Rojacher Hütte auf
und sind um 20 Uhr 15 bei einsetzender Dunkelheit,
denn eine Sommerzeit gab`s damals noch nicht
beim Zittelhaus.
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Nun noch zwei weitere Fotos meiner ersten Sonnblick-Besteigung :

"Im Zittelhaus"
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"Blick zum Hocharn"
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Am nächsten Tag
steigen wir zum Alten Pocher
und schließlich nach Heiligenblut ab.
Dabei ergab sich dieser Rückblick
zur höchsten Wetterstation Österreichs.
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So nahe wie damals in Heiligenblut
war ich bisher noch nie
an den Großglockner herangekommen.
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Dies sind Eintragungen
- teilweise auch von meinem Vater -
in mein allererstes Tourenbuch.
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Damals war es mir noch sehr wichtig,
dieses relative schwere Buch
zu jeder Schutzhütte hinaufzutragen,
um einen Hüttenstempel
direkt ins Tourenbuch
hineindrücken zu können.
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Am nächsten Tag dann dieser Rückblick zum Sonnblick
beim Weiterweg zum Hocharn.
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So sah die Route von meiner
Erstbesteigung am 25. Juli 1957
aus.
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Am 7. Juli 1983
steige ich mit meinen Kindern
hingegen von Kärnten aus auf den Hohen Sonnblick.

Niki geht mit mir am Nachmittag
noch auf die Goldbergspitze hinüber !
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Am 7. Juli 1983
- also 25 Jahre nach meiner Erstbesteigung -
stehe ich mit meinen Kindern
Niki und Stefan
wieder beim Zittelhaus.

Eine rhetorische Frage :

KANN EIN VATER NOCH GLÜCKLICHER AUSSEHEN ?

Wir kamen an diesem Tag
vom Alten Pocher herauf.

Am Nachmittag ging ich mit Niki
- er war damals erst fünf Jahre alt -
sogar noch zur Goldbergspitze hinüber.
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Und hier nochmals eine mehr als 50 Jahre alte Ansichtskarte !

Über dem Hohen Sonnblick natürlich der Großglockner.
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Das ist eine historische Aufnahme
vom Zittelhaus auf dem Hohen Sonnblick.
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Am spaltenreichen Kleinfleißkees
gab es auch schon Blitz-Tote.

Übrigens Herman ist es,
der hier zum Zittelhaus hinaufstrebt.
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Und hier ein Zoom-Foto !
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Doch nun noch ein Aufstiegsbild
vom 7. Juli 1983 :

Das Zittelhaus am Sonnblick ist hier schon in Sicht !
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Noch ein Bild vom 7. Juli 1983 :

Der Hohe Sonnblick von der Goldbergspitze.

Niki ging am Sonnblick-Aufstiegstag
- vom Alten Pocher ausgehend -
am Nachmittag mit mir
noch auf diesen weiteren Gipfel mit,
obwohl er erst fünf Jahre alt war.

Zu unsrer Freude fanden wir bei diesem "Ausflug"
einen kleinen aber feinen Bergkristall !
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Der Hohe Sonnblick von Kolm Saigurn aus bewundert.
Und zwar beim Aufbruch nun zum Grieswies Schwarzkogel.
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  1957-07-25 RAURISER SONNBLICK 3105 m (Hohe Tauern)

mein erster und liebster Dreitausender
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  Mein Vater war schon vorher auf der höchsten ständig besetzten Wetterstation Österreichs, als er beschloss, den Hohen Sonnblick zu meinem ersten Dreitausender zu machen. Es klappte auf Anhieb, obwohl das Wetter problematisch war. Mein Cousin Karl Schwarzott war auch mit dabei. Bei Regen gingen wir am 23. Juli 1957 - ich war zehn Jahre alt - von Böckstein in das Jugendheim am "Nassfeld" (heute: Sportgastein). Am nächsten Tag in vier Stunden nach Kolm Saigurn, wo zu Mittag die Sonne erstmals durchblinzelte und man entlang der Materialseilbahn den Gipfel des Sonnblicks erspähen konnte. Genächtigt haben wir im Alpenvereinsgasthaus "Ammerhof". Am 25. Juli 1957 war schlechtes Wetter. Dennoch ging es - gefährlich spät - los. Mein Vater schrieb in mein Tourenbuch: "Um 1/2 2 Uhr (also um 13 Uhr 30 erst!) in 2 Stunden zum Artlhaus. Auf falscher Markierung weiter zum Knappenhaus und wieder zurück (Ich kann mich erinnern, daß wir dabei sehr mühsam zwei Mal einen großen Wildbach überqueren mußten. Es war sehr nebelig. Praktisch keine Sicht!) und in 2 1/2 Stunden zur Rojacherhütte in steilen Serpentinen und viel Neuschnee. (Ich erinnere mich noch gut an die legendäre etwas schrullige Hüttewirtin, die uns aber wichtige Rast und Stärkung anbot). Um 1/2 7 Uhr abends reißt die Wolkendecke auf und es bietet sich ein herrlicher Rundblick. Um 7 Uhr abends brechen wir nochmals auf und erreichen über steilen Grat kletternd (für mich sehr anstrengend war ein langes steiles Firnfeld) um 1/4 9 Uhr (das wäre mit der derzeitigen Sommerzeit 21 Uhr 15!) das Zittelhaus am Hohen Sonnblick. Ich schreibe am 26. Juli ins Tourenbuch: "Rasttag am Zittelhaus" Am nächsten Tag - also am 27. Juli - steigen wir über den Zirmsee zum Alten Pocher bzw. nach Heiligenblut ab. 26 Jahre später - am 7. Juli 1983 - stieg ich mit meinen beiden Söhnen Stefan (9 Jahre) und Niki (6 Jahre) vom Alten Pocher wieder zum geliebten Zittelhaus. (Ein PKW-Fahrer vom damailgen Kraftwerkbau nahm uns bis zur damals in Bau befindlichen Staustufe "Zirmsee" - dieses Verbrechen an der Natur wurde damals begangen - mit). Niki geht mit mir am Nachmittag sogar noch auf die nahe Goldbergspitze, auf der wir einen recht schönen Bergkristall finden. (Stefan ruht sich aus). Ich plante und realisierte damals den Plan, auf alle höchsten Gipfel von österreichischen Berggruppen und Gebirgen zu gehen. Und der Sonnblick war für mich damals ein mit den Kindern machbarer Ausgangspunkt, um auf den höchsten Gipfel der Sonnblick-Gruppe zu gelangen. Und so war es auch: Am nächsten Tag überkletterten wir den 3042 m hohen Goldzechkopf und gelangten - bei packenden Rückblicken zum Sonnblick - zum 3254 m hohen Hocharn (also den höchsten Berg der Sonnblick-Gruppe). DER HOHE (oder RAURISER) SONNBLICK ist nicht nur mein erster sondern bleibt auch mein liebster Dreitausender! Begeistert las ich als Kind das Buch "DER SONNBLICK RUFT" von Edmund Bendl. Thema: "Ein kleiner Bub geht allein auf einen Dreitausender". Dieser Gedanke - allein auf einen Dreitausender zu steigen - faszinierte mich ungemein. Und tatsächlich sind es bis heute (Oktober 2003) 312 österreichische Dreitausender, auf die ich alleine gegangen bin.

     
Aufstieg zur Adamekhütte
mit Rückblick zu den Gosauseen.
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Der Gosausee mit Dachstein
ist ein Lieblings-Motiv von mir !
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Am 27. Juli 1956
nähern wir uns dem Dachstein
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ausgehend
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vom Krippenstein.
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Doch dann war ich sehr enttäuscht,
weil mein Vater sich weigerte
auch nur einen Fuß
auf den Hallstätter Gletscher
zu setzen.
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Zwei Jahre später geht`s jedoch
- hier mit Blick zur Bischofsmütze -
über den Gosaugletscher
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zunächst
zu diesem Dachstein-Südwand-Blick
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und dann über
den damals unversicherten Westgrat
zum höchsten Punkt.
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Mein Vater träumte schon
seit Jahren von diesem Gipfel.
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Und ich auch !


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  1958-07-11 HOHER DACHSTEIN 2996 m - mit 11 Jahren
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  Schon mit 4 1/2 Jahren schaute ich mit großem Staunen
von Alt-Aussee oder von der berühmten "Wasnerin" bei Bad Aussee
sehnsuchtsvoll zum "Ewigen Eis" hinauf.

Schnee im Sommer :
Das war 1950 für mich eine unglaubliche "Märchenwelt".

Mein Vater träumte immer davon,
einmal auf den Dachstein zu steigen.
Und 1956 - also mit 9 Jahren - glaubte ich,
ihn schon "so weit zu haben" :

Nach einer Auffahrt mit der Seilbahn zum Krippenstein
gehen wir über die Gjaidalm zur Simonyhütte.
Doch ich drängte weiter zum Hohen Dachstein hin.
Aber am Gletscherrand weigerte sich mein Vater weiterzugehen,
denn die Spalten gähnten gefährlich
und wir hatten - wie immer - weder Steigeisen, Pickel noch Seil.

Damals weinte ich (noch) nicht vor Enttäuschuchung.
Bitterlich geweint habe ich allerdings drei Jahre später,
als wir wieder ohne irgendeine Ausrüstung
am damals noch "jungfräulichen" Kitzsteinhorn
kurz unter dem Gipfel umdrehen mussten.

Der Grund :
Eine vereiste Querung im Nord-West-Hang
und darunter eine brutal gähnend-offene Randspalte.

Eingesehen habe ich den Rückzug meines Vaters damals (ein wenig).

Am 11. Juli 1958 war es dann so weit:

Am Vortag vom Gosausee
mit meinem Vater und seinem Freund Karl Fritz zur Adamekhütte aufgestiegen.
In mein Tourenbuch schrieb ich:
"Der Leiter des Hauses, der auch unser Führer war,
weckte uns um 4 Uhr auf."
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Ich kann mich an grauslich große offene Spalten erinnern,
die wir - freilich angeseilt - umgingen.

" Um 1/2 7 Uhr kam Nebel.
Nach einer halben Stunde erreichten wir über den
- damals natürlich noch unversicherten -
Westgrat 7den Gipfel vom 3004 m Hohen Dachstein.

Aufstieg: 2 1/2 Stunden.

Nach 15 Minuten lüftete sich der Nebel und man hatte eine schöne Aussicht
auf Simonyhütte, Krippenstein, Totes Gebirge samt Großeem Priel.
"

Damals war der Dachstein für einige Jahre ein "Dreitausender".
Also ein problematischer Werbe-Gag.
Aber von der Nordsee aus gemessen,
ist dieser Berg tatsächlich über 3000 Meter hoch !

Der Bergführer war am Gipfel von meiner
- bis auf eine Stelle -
furchtlosen Kletterei so begeistert.
dass er mich fragte,
ob ich mit ihm nicht einmal die Dachstein-Südwand klettern wolle.

Ein Blick in Tiefe und mir war klar:
"Nie in meinem Leben möchte ich so etwas erleben (müssen)!"

Dass ich dann weit schwerere Klettertouren unternehmen würde,
hätte ich damals nie für möglich gehalten.

Übrigens :

Jahrelang träumte ich danach immer wieder:
"Ich fliege im freien Fall die Dachstein-Südwand" hinunter.
(Die kannte ich von Wanderungen zur Austria- und zur Dachsteinsüdwandhütte.)
Und wusste :
"Du musst nur die Augen schließen,
dann landest Du ganz weich am Boden!

Und so war es dann auch immer!

Der Dachstein hat für mich noch eine weitere tiefe Bedeutung :

Er war mein großer Trost nach dem Tod meiner Mutter,
die nach langem Leiden 1962 an Krebs verstarb: Am Tag nach dem Begräbnis fuhr mein Vater mit mir zur Ramsauer Dachsteinseilbahn.
Auffahrt zum Hunerkogel.
Bis zur Dachsteinwarte ging mein Vater noch mit.
Damals hatten wir noch immer kein Seil
und so kletterte ich allein
- mein Vater passte -
über den Ostgrat auf den Gipfel.

Es herrschte damals traumhaftes Wetter.

danach stieg ich in der Fall-Linie
direkt (damals gab es noch keine Versicherungen am Fels) zum Hallstätter Gletscher ab.
Einige kurze "Rutscher" machten mir damals überhaupt nichts aus.

PS:

Wieviel Trost und Lebensfreude kann man aus der Bergwelt gewinnen!

Und da möchte ich doch zuletzt Reinhold Messner zitieren :

"WENN DIR DAS LEBEN UNERTRÄGLICH ODER LEER VORKOMMT,
DANN BRAUCHST DU NUR EINIGE METER EINEN BERG EMPORZUSTEIGEN
UND JEDER GEDANKE, DIESES LEBEN WEGZUSCHMEISSEN,
WIRD VERLÖSCHEN,
DENN DAS LEBEN HAT WIEDER EINEN SINN!

Doch nun dies noch :

MEINE 115 BESTIEGENEN BERGE OBERÖSTERREICHS

ZUNÄCHST ALPHABETISCH GEORDNET

Adenberg 531 m
Almkogel 1513 m
Alpstein 1443 m
Ameisberg 940 m
Aubodenkopf
Bärenstein 1077 m
Bodenwies 1540 m
Bösenbühel 2277 m
Bosruck 1992 m
Dachstein ( Hoher Dachstein ) 2995 m
Däumelkogel 2001 m
Drachenwand 1176 m
Dürrensteig 1448 m
Eisernes Bergl 1955 m
Elferkogel 1601 m
Erlakogel 1575 m
Feuerkogel 1592 m
Gamskogel 1710 m
Geißstein 1279 m
Göblberg 801 m
Große Scheibe 1848 m
Großer Donnerkogel 2054 m
Großer Größtenberg 1724 m
Großer Priel 2515 m
Großer Pyhrgas 2244 m
Großer Sonnstein 1037 m
Großer Woising 2064 m
Großwand 2415 m
Grünberg 984 m
Gspranghupf 1368 m
Hainzen 1638 m
Haitzmanneck 1363 m
Haugstein ( Sauwald ) 876 m
Hobelberg 777 m
Hochdreizipf 1466 m
Hochficht 1338 m
Hoch-Kalmberg 1833 m
Hochkogel
Hochplettspitze 1134 m
Hochsalm 1405 m
Hochsengs 1964 m
Hohe Nock 1961 m
Hohe Schrott 1839 m
Hoher Bergwerkskogell 1781 m
Hoher Höllkogel 1862 m
Hoher Krahberg 1090 m
Hoher Krippenstein 2108 m
Hoher Ochsenkogel 2527 m
Hoher Sarstein 1975 m
Hoher Trog 2359 m
Hundskogel 1167 m
Hunerkogel 2687 m
Jainzenberg 834 m
Jodlstein 1595 m
Kaminspitz
Katrin 1542 m
Kasberg 1747 m
Kleine Scheibe 1836 m
Kleiner Größtenberg 1720 m
Kleiner Priel 2136 m
Kleiner Sonnstein 923 m
Kolomansberg 1114 m
Kremsmauer 1604 m
Kreuzspitze 2327 m
Kühberg 1415 m
Kulmspitze 1095
Langes Zwiesel 1417 m
Langlackenmauer 1482 m
Lärmerstange 1477 m
Leonsberg ( Zimnitz ) 1745 m
Merkenstein 1902 m
Miesenberg 1007 m
Moldaublick 1041 m
Niederdreizipf
Niederer Krahberg
Ochsenkogel 1444 m
Plassen 1953 m
Pfenningberg 616 m
Plöckenstein 1378 m
Pöstlingberg 539 m
Predigststuhl 1278 m
Richtberg 1036 m
Rohrauer Größtenberg 1810 m
Rosskopf 1657 m
Rotgsohl 1543 m
Scheiblingstein 2197 m
Schneeberg 1243 m
Schober 1328 m
Schoberstein 1285 m
Schreilberg 351 m - der niedrigste Berg Oberösterreichs
Schreindlmauer 1283 m
Schönberg ( Wildenkogel ) 2093 m
Schrocken 2281 m
Silberriegel 1101 m
Siriuskogel 599 m
Sonntagskarkogel 1682 m
Speikberg 2125 m
Spindeleben 1066 m
Spitzberg 1335 m
Spitzmauer 2446 m
Stadelberg 1012 m
Steiglberg 767 m
Steinberg 1457 m
Sternstein 1122 m
Stumpfmauer ( Voralpe ) 1770 m
Torstein 2948 m
Toter Mann 2314 m
Traunstein 1691 m
Viehberg 1112
Wachtberg 823 m
Wankgupf 1683 m
Warscheneck 2388 m
Wienerhöhe 752 m
Wurbauerkogel 858 m
Zöbel 1305 m


UND NUN DER HÖHE NACH GEORDNET

351 m Schreilberg- der niedrigste Berg von Oberösterreich
531 m Adenberg
539 m Pöstlingberg
599 m Siriuskogel
616 m Pfenningberg
752 m Wienerhöhe
767 m Steiglberg
777 m Hobelberg
801 m Göblberg
823 m Wachtberg
834 m Jainzenberg
858 m Wurbauerkogel
876 m Haugstein ( Sauwald )
923 m Kleiner Sonnstein
940 m Ameisberg
984 m Grünberg
1007 m Miesenberg
1012 m Stadelberg
1036 m Richtberg
1037 m Großer Sonnstein
1041 m Moldaublick
1066 m Spindeleben
1077 m Bärenstein
1090 m Hoher Krahberg
1095 m Kulmspitze
1101 m Silberriegel
1112 m Viehberg
1114 m Kolomansberg
1122 m Sternstein
1134 m Hochplettspitze
1167 m Hundskogel
1176 m Drachenwand
1243 m Schneeberg
1278 m Predigtstuhl
1279 m Geißstein
1285 m Schoberstein
1293 m Schreindlmauer
1305 m Zöbel
1328 m Schober
1335 m Spitzberg
1338 m Hochficht
1363 m Haitzmanneck
1368 m Gspranghupf
1378 m Plöckenstein
1405 m Hochsalm
1415 m Kühberg
1417 m Langes Zwiesel
1443 m Alpstein
1444 m Ochsenkogel
1448 m Dürrensteig
1457 m Steinberg
1466 m Hochdreizipf
1477 m Lärmerstange
1482 m Langlackenmauer
1513 m Almkogel
1540 m Bodenwies
1542 m Katrin
1543 m Rotgsohl
1575 m Erlakogel
1592 m Feuerkogel
1595 m Jodlstein
1601 m Elferkogel
1604 m Kremsmauer
1638 m Hainzen
1657 m Rosskopf
1682 m Sonntagskarkogel
1683 m Wankgupf
1691 m Traunstein
1710 m Gamskogel
1720 m Kleiner Größtenberg
1724 Großer Größtenberg
1745 m Leonsberg ( Zimnitz )
1747 m Kasberg
1770 m Stumpfmauer ( Voralpe )
1781 m Hoher Bergwerkskogel
1810 m Rohrauer Größtenberg
1833 m Hoch-Kalmberg
1836 m Kleine Scheibe
1839 m Hohe Schrott
1848 m Große Scheibe
1862 m Hoher Höllkogel
1902 m Merkenstein
1953 m Plassen
1955 m Eisernes Bergl
1961 m Hohe Nock
1964 m Hochsengs
1975 m Hoher Sarstein
1992 m Bosruckv
2001 m Däumelkogel
2054 m Großer Donnerkogel
2064 m Großer Woising
2093 Schönberg ( Wildenkogel )
2108 m Hoher Krippenstein
2125 m Speikberg
2136 m Kleiner Priel
2197 m Scheiblingstein
2244 m Großer Pyhrgas
2277 m Bösenbühel
2281 m Schrocken
2314 m Toter Mann
2327 m Kreuzspitze
2359 m Hoher Trog
2388 m Warscheneck
2415 m Großwand
2446 m Spitzmauer
2515 m Großer Priel
2527 m Hoher Ochsenkogel
2687 m Hunerkogel
2948 m Torstein
2995 m Hoher Dachstein

     
GRIMMING MIT SCHLOSS TRAUTENFELS
Links vom Gipfel
zieht der Südost-Grat herab.
Rechts ist das Multereck.
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  1963-07-08 GRIMMING 2351 m - mit 15 Jahren

anschließend mit dem Rad noch
zum Zeller See gefahren
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  Schon in frühester Kindheit fuhren meine Eltern mit mir nach Grundlsee (genau gesagt: Gallhof 48) auf Urlaub.
Und immer, wenn wir in die Nähe von Selzthal kamen
und dann westwärts gegen Liezen fuhren
- damals noch auf der alten Bundesstraße -
wurde ich aufgeregt.
Denn nach einer Kurve sah man endlich den imposanten Grimming.
Diesen Giganten, der eine zeitlang wegen seiner isolierten Position
für den höchsten Berg der Steiermark gehalten wurde.

Doch unbeschreiblich war meine Enttäuschung,
wenn sich der Grimming in Wolken verhüllte.

Ich hörte viele bedrohliche Geschichten über diesen Berg,
kannte viele Bergunfälle
und las natürlich auch "Das Grimmingtor".

Abenteuerlich war damals auch die steinschlaggefährdete Sandstraße
von Stainach nach Mitterndorf.
Ein herunterkollernder Riesenfelsklotz
blieb z. B. nur Zentimeter vor einem Wohnhaus stehen!

1963 - also mit 15 Jahren - war es dann so weit,
dass eine Besteigung ins Auge gefasst wurde.
Mit meinem Freund Otto Brusatti radelte ich von Baden aus
mit vollem Gepäck (Zelt, Kocher etc.) und zahllosen Reifenpannen
auf den damaligen Sandstraßen über Mariazell, Wildalpen,
durch`s Gesäuse, wo einmal ein Stein gefährlich nahe
neben uns herunter sauste.
( Damals trug man noch keinen Helm. )
In Stainach holten wir einen Schlüssel
für die eigentlich sehr tief liegende Grimminghütte ab.
In 20 Minuten waren wir oben.
Im Eiskasten der Küche fanden wir scheinbar Brauchbares.
Aber das sollte Otto zum Verhängnis werden :
Die Milch war nämlich nicht mehr in Ordnung.

Das bedeutete, daß Otto am nächsten Tag
schon nach wenigen Geh-Metern in die Latschen flüchten musste
und von dort praktisch nicht mehr herauskam.
Sein Magen war total verdorben:
"Rapido Gakilo Furioso et Permanento"!

Ich konnte und wollte nicht länger warten.
Mir war klar:
Ich möchte auf den Gipfel. Also gehe ich alleine.

Am Südostgrad, den man vom Kar nach links hinaussteigend erreicht,
kann ich mich noch daran erinnern,
dass einige Grasbüschel ganz wichtig für`s Anhalten waren.
Ausgesetzt war es sowieso.

Aber recht rasch - um 7 Uhr 30 - war ich am Gipfel
und kann mich noch an die dortige Biwack-Schachtel erinnern.

Mein Blick schweifte vor allem in Richtung Dachstein.
Und ich glaubte auch den Untersberg erkannt zu haben.
Doch dann flog von Westen her eine dunkle Wolke
in einem "affenartigen" Tempo zum Grimming heran, klatsche unten auf,
zog herauf zu mir
und im Nu war ich im ärgsten Unwetter meines bisherigen Lebens.

Im Biwack auszuharren kam nicht in Frage:
Otto könnte sich Sorgen um mich machen,
wenn ich nicht auftauche.
Also ging ich in Sturm und Regen
auf dem ausgesetzten (?) Ostgrat in Richtung Multereck
und betete unaufhörlich.
Ich hatte nämlich große Angst,
die markierte Abzweigung zurück zur Grimminghütte zu verpassen,
übersah diese wichtige Stelle
trotz der Düsternis zum Glück aber nicht.
Es folgte ein inniges Dankgebet
und dann ein problemloser Abstieg.

In der Grimminghütte wartete Otto auf mich.
Ess war ca. 10 Uhr.

Bei Regen stiegen wir ab,
bei Regen fuhren wir mit dem Rad zurück nach Steinach,
den Hüttenschlüssel zurück zu geben.

Unser Plan war, bis Bischofshofen zu radeln,
um dort am Campingplatz zu übernachten.

Doch in Bischofshofen regnete es immer noch
und wir waren einfach schon zu müde,
das nasse Zelt aufzustellen.
So radelten wir am selben Tag
noch weiter bis Thumersbach am Zeller See,
wo Ottos Eltern ein Haus haben.

Bei Lend sah ich auf der gegenüberliegenden Seite eine Quellfassung
und radelte ohne auf den Verkehr zu achten
auf die andere Seite.
Ein LKW konnte gerade noch rechtzeitig abbremsen.

(Ohne Schutzengel geht sowieso nichts!)

Die Eierspeise, die uns Ottos Mutter dann am Abend
um ca. 21 Uhr in Thumersbach zubereitete,
war die zweitbeste meines Lebens!

     
TrennlinieVolksbank Baden   Trennlinie