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Die höchsten Gipfel der 5 Kontinente |
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| Nachdem ich nun die vier höchsten Punkte von vier Kontinenten erreicht habe, fehlt mir „nur mehr“ Asiens höchster Gipfel. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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PIK LENIN ( 7134 m ) |
Pamirg-Gebirge / Asien
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Mein bisher höchster Gipfel in Asien. |
Denn bei den späteren Karakorum-Expeditionen 1999 zum Broad Peak und 2001 zum Gasherbrum II kam ich wetterbedingt immer nur bis zum 3. Hochlager. Also bis ca. 7000 Meter. Im Basislager Atschik Tasch gibt es auf 3700 m Höher sogar eine Sauna. Von dort erfolgte eine Akklimatisations-Tour auf den 4830 m hohen Pik Petrowski. Mein emotionalen Höhepunkt war jedoch - noch dazu mit schwerem Gepäck - die Erreichung meines ersten Sechstausenders, des Pik Rasdelnaja ( 6148 m ) ! Zm Gipfel breche ich vom Lager III um 3 Uhr alleine auf. Dauernd geht mir ein Steigeisen auf bis ich es schließlich verliere. Vom Gipfel steige ich wie in Trance eine steile Firnrinne ab und stapfe dann in butterweichem Schnee am Gletscher viel zu tief hinunter, weil ich die Aufstiegsspur nicht mehr erkannte. Zum Glück queren weit ober mir Reinhard und Henry den Gletscher und ich kann meinen Fehler korrigieren. Später "sehe" ich im steil abfallenden Firnhang einen Bergsteiger, der um Hilfe ruft. Ich funke zu meinem Expeditiosleiter Alois Badegruber ins Lager I hinunter, dass sich hier jemand in Bergnot befindet. Später "sehe und höre" ich den vermeintlcih in Not geratenen Bergsteiger nochmals (!) aus der Wand heraus rufen. Das habe ich mir aber alles nur eingebildet ! Es dürfte nur eine Felsinsel in der Firnflanke gewesen sein. Ebenso bezeichnend war diese Geschichte : Es wurde bekannt, dass beim Linsenlager ein Japaner gestorben ist. Als ich mich zum ersten Male diesem Lager nähere, "sehe" ich einen Bergsteiger vor einer eingewickelten Leiche knien. Auch das war nur eine Halluzination ! Das waren nur zwei Felsen, die so aussahen. Keine Einbildung war hingegen diese Szene : Beim Abstieg treffe ich auf auf etwa 6400 m Höhe einen Deutschen, der ncht mehr weiter wollte. Er hatte seine Handschuhe ausgezogen (!) und wollte sich - er war nicht am Gipfel - einfach nur mehr niedersetzen und nicht mehr weitergehen. Da er keinen Biwak-sack hatte, wäre er erfroren. Ich schrie ihn an, was sonst nicht meine Art ist : "Du ziehst Dir wieder Deine Handschuhe an und gehst immer einen Meter hinter mir nach !" |
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KILIMANJARO 5895 m (Afrika) |
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Alle meine drei DAV-Summit-Unternehmungen |
Pik Lenin, Kilimanjaro und Aconcagua waren ein voller Erfolg ! Diese Expedition war die gemütlichste und dauerte insgesamt - also inklusive Hin- und Rückflug nach Tansania - vom 22. bis 29. Juli 2000. Auf Afrikas höchstem Berg tanze ich vor lauter Freude ! Dies muss schon gesagt werden : Von den sechs Expeditions-Teilnehmern erreichen nur zwei den Uhuru, drei begnügen sich mit dem Gilman`s Point und einer wird bei der Kino-Hütte höhenkrank und muss rasch in tiefere Gefielde "geakjakt" werden. |
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ACONCAGUA 6959 m |
Argentinien - Südamerika
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12. Jänner bis 3. Februar 2002 |
DAV SUMMIT CLUB Expeditionsleiter : Albert Kirschner Teilnehmer : Peter Dudenhöffer D Bellheim Dr. Klaus Eikemeier D Isernhagen Jana Kaufman D München Wilhelm Kreuzer A Baden Wolfgang Schäffer D Stuttgart Dr. Peter Schnell D Pfungstadt Franz Smoler D Deggendorf Ralph Ziegelmeier D Overursel Das war nicht zuletzt infolge von Abis (psychologisch) hervorragender Leitung eine perfekte Expedition ! Herzerfrischend, wie Abi auf dem höchsten Berg Amerikas alle seine Teilnehmer mit offenen Armen empfing ! Herrlich wie genussvoll war auch mein Freibad in den Thermen von Puenta del Inca. |
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MT. KOSCIUSZKO 2228 m |
Australien
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Australien-Reise von 30. Jänner bis 7. Februar 2003 |
Sydney mit der Oper und dem Harbour Bridge - Klettersteig, Ayers Rock und der Mt. Kosciuszko, höchster Berg Australiens waren die absoluten Highlights dieser Intensiv-Woche. Den Uluru buchte ich erst im letzten Moment, weil schon seit Wochen der Mt. Kosciuzko-National-Park wegen schwerer Busch-Brände gesperrt war. Auch das zuständige Büro mailte mir mehrmals, ich solle mir (besser) ein anderes Ziel suchen ! Ich fuhr aber am 4. Februar 2002 dennoch über die gesperrte Straße - ab Jindabyne hieß es "ROAD CLOSED" - zur Mautstelle weiter. Eine freundliche junge Frau kam heraus - die Australier sind prinzipiell sehr nett ! - und sagte mir, ich dürfte hier nicht weiterfahren. Ich antwortete, ich käme extra aus Österreich, um Australiens höchsten Berg zu besteigen. Vielleicht würde ein Guide mit mir gehen. Oder am nächsten Tag wäre der Park offen. Die freundliche Dame winkte aber ab. Es gäbe keine Chance hineinzukommen ! Ich musste also umdrehen. Fuhr an der Mautstelle vorbei und wollte - über eine Doppel-Linie hinweg - reversieren. Da kamen zwei Feuerwehr-Autos und hupten mich an. Um sie nicht zu behindern, fuhr ich etwa 100 Meter taleinwärts. Und dann fuhr es wie ein Blitz in mich hinein : "Jetzt drehst Du nicht mehr um sondern fahrst weiter in die Australischen Alpen hinein !" Und dann war ich überraschend heraußen aus Smog und Rauch. Über mir : Wolkenloser blauer Himmel ! Ich passierte leere Hotels und stillstehende Lift-Anlagen. Am obersten offiziellen Parkplatz blieb ich mit meinem Super-Leihwagen in der Mitte stehen. In der Mitte deshalb, dass bei einem eventuell einsetzenden Brand mein Auto (eventuell) nicht von den Flammen erfasst würde. Von hier gehe ich auf einer Jeep-Straße nicht weiter. Ich laufe ! Nach etwa einer halben Stunde höre ich hinter mir Motor-Gebrumm. Bange drehe ich mich um. Und tatsächlich kommt mir ein Feuer-Polizei-Wagen nach. Natürlich war ich der Meinung, es wäre von der "Maut-Frau" geschickt worden, würden mich nun verfolgen und ich würde zur Verantwortung gezogen werden. Das Auto bleib neben mir stehen. Der Polizist kurbelte das Fenster herunter und ich begann um mein Leben zu reden. Natürlich auf englisch : Ich käme extra aus Österreich. War schon auf den höchsten Bergen von Amerika und Afrika. Und mein Traumziel ist es, auch den höchsten Berg Australiens zu besteigen ! Irgendwann - etwa nach fünf Minuten - hörte ich bange auf zu reden und erwarte das Schlimmste : Nämlich bestraft zu werden ! Doch zu meiner Überraschung sagte der Feuer-Polzist zu mir : "Komm steig ein, wir fahren eh auf den Mt. Kosciuszko !" Bei der Rückfahrt nach Jindabyne brannte neben der Straße nicht nur eine Wiese. Es brannte auch quasi neben mir ein Waldstück. Jeden Tag begann es um ca. 11 Uhr dort zu brennen. Ich zählte um Mittagszeit schon sieben Wald-Brände. Und dann flogen wieder Lösch-Flugzeuge. Mich wunderte es, dass die Bewohner von Jindabyne so ruhig blieben. Ich setzte mich jedoch sicherheitshalber in den Süden ab. Die Australischen Alpen zu meiner rechten qualmten und rauchten, als würden sie pausenlos bombadiert. Übrigens : Auch beim Ayers Rock hatte ich unglaubliches Glück ! Ich schwamm dort am Nachmittag im Hotel-Swimmingpool herum und langweilte mich. Daher beschloss ich, mir ein Auto zu mieten und damit den Uluru zu umrunden sowie zuletzt den berühmten Sonnenuntergang zu genießen. Als ich zur Nationalpark-Mautstelle komme - ein Ticket gilt für drei Tage - sage ich der Kassierin, dass ich am nächsten Tag auf den Ayers Rock steigen will. Und füge hinzu : "Ist das eh möglich ?" Doch sie antwortet zu meiner Überraschung : "Nein ! Morgen ist dieser Berg gesperrt, weil es viel zu heiß wird." Zu meinem Glück hatte ich nicht wie sonst meist Sandalen sondern meine Turnschuhe an. Und auch eine (zu) kleine Trinkfalsche mit. Meine Entscheidung war klar : "Ich gehe noch heute auf den Ayers Rock !" Und war ganz alleine auf diesem heiligen Berg ! |
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ELBRUS 5642 m |
Europas höchster Berg
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Der 5642 m hohe Elbrus gilt als höchster europäischer Berg. |
Und tatsächlich liegt dieser doppelgipfelige Bergriese im Kaukasus innerhalb der russischen Grenze (und sowieso des Urals). Informationen zum Mt. Blanc 2002 musste ich mit Freunden aus Leipzig - Adventure Trail - im Elbrus-Sattel auf ca. 5400 m Höhe in einem erbarmungslosen Schneesturm umkehren. (Niemand erreichte damals den Gipfel). Außerdem war ein Bergkamerad höhenkrank geworden. Am 17. Juli 2003 ist es mir - wieder mit Adventure Trail - dann gelungen, den Elbrus-Gipfel zu erreichen. |
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