3000er-Liste Trennstrich Aktuell Trennstrich Stationen Trennstrich Topland Trennstrich Links Trennstrich Videos Trennstrich Kontakt
Startseite
Stationen Pfeil  

Die höchsten Gipfel der 5 Kontinente

     
    Nachdem ich nun die vier höchsten Punkte von vier Kontinenten erreicht habe, fehlt mir „nur mehr“ Asiens höchster Gipfel.
     
PIK LENIN ( 7134 m ) - Kirgistan
19. August 1998
Trennlinie
Vor dieser Expedition
besuchen wir Samarkand
an der Seidenstraße in Usbekistan.
Trennlinie
Das war
meine erste direkte Begegnung
mit dem Islam.
Und ich war fasziniert.
Trennlinie
Das Basislager Atschik Tasch
auf 3700 m.
Im Hintergrund der Pik Lenin.
Rechts oben unser Aklimatisations-Berg
Pik Petrowskij (4830 m)
Trennlinie
Lager I auf 4200 m
Im Hintergrund der weitere Aufstieg
über die bisher größten Spalten
meines Lebens.
Trennlinie
Lager II auf 5300 m
Mit Blick
zum 6148 m hohen Pik Rasdelnaja.
Trennlinie
Auf meinem ersten Sechsttausender
bin ich zu Tränen gerührt.
Trennlinie
Blick vom 6148 m hohen Pik Rasdelnaja
zum Anstiegshang auf den Pik Lenin.
Trennlinie
Lager III auf 6000 m
Trennlinie
Blick vom Lager III
zum Weiter-Weg auf den Pik Lenin.
Trennlinie
AUF DEM GIPFEL
Trennlinie
fotografiere ich Reinhard und Henry,
ohne meine Expeditions-Freunde
zu erkennen.


Trennlinie
 
Linie
 

     
ACONCAGUA ( 6959 m )
Argentinien, 32,5°S, 69,8°W
26. Jänner 2002
Trennlinie
Die Thermen von Puenta del Inca.
Trennlinie
Dieser Hubschrauber am Parkeingang
flog manchmal drei Tages-Einsätze.
Trennlinie
Die Laguna de Horcones
mit links hintem dem Aconcagua.
Trennlinie
Zwecks Akklimatisation gehen wir
zum 4100 m hohen Basislager
der Aconcagua-Südwand.
Trennlinie
Bei einer beträchtlichen Steilstufe
unter unserem Basislager
stürzen oft Mulis tödlich ab.
Trennlinie
Im Basislager
"begrüßt" uns ein Schneesturm.
Trennlinie
Der sturmumtobte Aconcagua
in der Abendsonne.
Trennlinie
Ob`s diesen Büßerschnee
jetzt noch gibt ?
Trennlinie
Anstieg zum 1. Hochlager
Trennlinie
und zum 2. Hochlager,
dem Lager "Berlin".
Trennlinie
Von hier geht`s am nächsten Tag
zum Top-of-Amerika.
Trennlinie
Das ist schon der finale Abschnitt.
In der Bild-Mitte der Gipfel
über der berühmten Canaletta.
Trennlinie
Auf dem Aconcagua werde ich
- wie alle anderen auch -
von Expeditionsleiter Albert Kirschner
am 26. Jänner 2002
mit offenen Armen empfangen.
Trennlinie
Mit einer Ausnahme schaffen
alle Expeditions-Teilnehmer-
diese letzten Schritte herauf
zu Amerikas höchstem Berg.


Trennlinie
 
Linie
 

     
MT. KOSCIUSZKO ( 2228 m )
New South Wales 36,5°S, 147,7°E
Trennlinie
Die berühmte Oper von Sydney
aufgenommen am Ankunftstag.
Trennlinie
Am nächsten Tag gebe ich mir
den Harbour Bridge-Klettersteig.
( Eine ganz tolle Sache ! )
Trennlinie
Der Ayers Rock
Trennlinie
war eine Art Ersatz-Programm,
Trennlinie
fall`s ich nicht in den
- wegen andauernder Buschbrände -
gesperrten Kosciuszko-Nationalpark
Trennlinie
hineinkomme.
Trennlinie
Am Uluru
war ich ganz alleine unterwegs
Trennlinie
und umfahre anschließend
noch den gesamten Monoliten.
Am nächsten Tag
werde ich ihn dann
- das war eine Art Gelübde -
zu Fuß umrunden.
Trennlinie
Doch jetzt genieße ich den
Trennlinie
unsagbar schönen Sonnenuntergang !
Trennlinie
Meine Freude, drei Tage später
auf Australiens höchstem Berg
zu stehen, ist hier unübersehbar,
Trennlinie
denn mit Gottes Hilfe konnte ich
in den seit Wochen gesperrten
Mt. Kosciuscko-Nationalpark dennoch eindringen.
Trennlinie
Da es rechts hinten in Thredbo
schon arg zu brennen beginnt,
drängen meine Begleiter
- es waren Feuer-Polizisen -
zum Aufbruch.
Vorbei an
brennenden Wiesen und Büschen
fahre ich mit meinem Mietwagen
nach Jindabyne zurück.
Trennlinie
Und als es auch dort
überall zu brennen beginnt,
verlasse ich lieber die Stadt.


Trennlinie
 
Linie
 

     
ELBRUS
( 5642 m )
- russischer Kaukasus -
43,2°N, 42,4°E
17. Juli 2003
Trennlinie
Diese Wolken über`m "Basis-Lager"
bringen 2002 schlechtes Wetter.
Eine Gipfel-Versuch endete tags darauf
auf ca. 5400 m Höhe
in einem Schneesturm.
Trennlinie
Ein Jahr später klappt dann
- nun von hier aus startend -
alles.
Trennlinie
Der berühmte Elbrus-Schatten
beim morgendlichen Aufstieg.
Trennlinie
Die letzte Schritte zum Gipfel.
Trennlinie
Ingolf fotografiert mich mit Anette.
Trennlinie
Fünf Jahre später
- 2008 -
gab`s ein Wiedersehen
in Auerbachs Keller von Leipzig.
Von rechts nach links :
Ingolf, Alex, Anette,
Heike und meine Wenigkeit. ich.


Trennlinie
 
Linie
 

     
KILIMANJARO 5895 m
Tanzania, 3,2°S, 37,4°E
Trennlinie
Hier die Auf- und Abstiegs-Route
dieser perfekten SUMMIT-Expedition.
Trennlinie
Unser Guide und Haupt-Träger
hieß übrigens Everest.
Trennlinie
Trotz der angenehmen Marangu-Route
konnte Klaus
- er war noch nie 3000 m hoch -
die ersten Nächte nicht schlafen.
Trennlinie
Nach Lager I erreichen wir
hier Lager II "Cave"
auf 3500 Meter Höhe.
Trennlinie
Vom Lager III aus auf 3800 m
scheint der Kibo
schon recht nahe zu sein.
Trennlinie
Wir schlafen auch auf 4800 m
nicht in der Kibo-Hütte
sondern in unseren Zelten.
Trennlinie
Um 1 Uhr gehen wir los.
Um 6 Uhr sind wir am Kraterrand.
(Das ist schon ein Abstiegs-Bild.)
Trennlinie
Und um 7 Uhr 30
befinden wir uns
auf den letzten Metern zu Gipfel.
Trennlinie
Mit meinem Zeltpartner Rudi
und unserem Guide Everest
auf Afrikas höchsten Punkt.
Kurz danach tanze ich vor Freude !
Trennlinie
Beim Abstieg via "Coca Cola-Route"
Trennlinie
- hier waren wir nicht allein -
Trennlinie
zeigte sich der Regenwald
Trennlinie
beim erstmals Erlebendürfen
Trennlinie
von seiner schönsten Seite !
Trennlinie
So eine Urkunde bekommt man gerne !


Trennlinie
 
Linie
 

     
PIK LENIN ( 7134 m ) - Kirgistan
19. August 1998
Trennlinie
Vor dieser Expedition
besuchen wir Samarkand
an der Seidenstraße in Usbekistan.
Trennlinie
Das war
meine erste direkte Begegnung
mit dem Islam.
Und ich war fasziniert.
Trennlinie
Das Basislager Atschik Tasch
auf 3700 m.
Im Hintergrund der Pik Lenin.
Rechts oben unser Aklimatisations-Berg
Pik Petrowskij (4830 m)
Trennlinie
Lager I auf 4200 m
Im Hintergrund der weitere Aufstieg
über die bisher größten Spalten
meines Lebens.
Trennlinie
Lager II auf 5300 m
Mit Blick
zum 6148 m hohen Pik Rasdelnaja.
Trennlinie
Auf meinem ersten Sechsttausender
bin ich zu Tränen gerührt.
Trennlinie
Blick vom 6148 m hohen Pik Rasdelnaja
zum Anstiegshang auf den Pik Lenin.
Trennlinie
Lager III auf 6000 m
Trennlinie
Blick vom Lager III
zum Weiter-Weg auf den Pik Lenin.
Trennlinie
AUF DEM GIPFEL
Trennlinie
fotografiere ich Reinhard und Henry,
ohne meine Expeditions-Freunde
zu erkennen.


Trennlinie
  1998-08-19 PIK LENIN ( 7134 m )

Pamirgebirge - Asien
Linie
  Mein bisher höchster Gipfel in Asien.

Denn bei den späteren Karakorum-Expeditionen
1999 zum Broad Peak
und 2001 zum Gasherbrum II
kam ich wetterbedingt immer nur bis zum 3. Hochlager.
Also bis ca. 7000 Meter.

Im Basislager Atschik Tasch
gibt es auf 3700 m Höher sogar eine Sauna.

Von dort erfolgte eine Akklimatisations-Tour
auf den 4830 m hohen Pik Petrowski.

Mein emotionalen Höhepunkt war jedoch
- noch dazu mit schwerem Gepäck -
die Erreichung meines ersten Sechstausenders,
des Pik Rasdelnaja ( 6148 m ) !

Zm Gipfel breche ich vom Lager III
um 3 Uhr alleine auf.
Dauernd geht mir ein Steigeisen auf
bis ich es schließlich verliere.

Vom Gipfel steige ich dann wie in Trance
eine steile Firnrinne ab
und stapfe asbald in butterweichem Schnee
über den Gletscher viel zu tief hinunter,
weil ich die Aufstiegsspur nicht mehr erkannte
und daher talwärts kreuzte.

Zum Glück queren weit ober mir
Reinhard und Henry den Gletscher
und ich kann meinen Irrweg korrigieren.

Später "sehe" ich im steil abfallenden Firnhang
einen Bergsteiger, der um Hilfe ruft.
Ich funke zu meinem Expeditiosleiter Alois Badegruber
ins Lager I hinunter,
dass sich hier jemand in Bergnot befindet.

Später "sehe und höre" ich
den vermeintlich in Not geratenen Bergsteiger
sogar nochmals (!) aus der Wand heraus rufen.

Das habe ich mir aber alles nur eingebildet !
Es dürfte nur eine Felsinsel in der Firnflanke gewesen sein.

Ebenso bezeichnend war diese Geschichte :

Es wurde bekannt, dass beim Linsenlager
ein Japaner gestorben ist.

Als ich mich zum ersten Male diesem Lager nähere,
"sehe" ich einen Bergsteiger
vor einer eingewickelten Leiche knien.

Auch das war nur eine Halluzination !
Das waren nur zwei Felsen, die so aussahen.

Keine Einbildung war hingegen diese Szene :

Beim Abstieg treffe ich
auf auf etwa 6400 m Höhe einen Deutschen,
der nicht mehr weiter wollte.
Er hatte seine Handschuhe ausgezogen (!)
und wollte sich
- er war übrigens nicht am Gipfel -
einfach nur mehr niedersetzen
und nicht mehr weitergehen.

Da er keinen Biwak-Sack hatte, wäre er erfroren.

Ich schrie ihn an,
was sonst nicht meine Art ist :
"Du ziehst Dir wieder Deine Handschuhe an
und gehst immer einen Meter mir hinterher !"

     
KILIMANJARO 5895 m
Tanzania, 3,2°S, 37,4°E
Trennlinie
Hier die Auf- und Abstiegs-Route
dieser perfekten SUMMIT-Expedition.
Trennlinie
Unser Guide und Haupt-Träger
hieß übrigens Everest.
Trennlinie
Trotz der angenehmen Marangu-Route
konnte Klaus
- er war noch nie 3000 m hoch -
die ersten Nächte nicht schlafen.
Trennlinie
Nach Lager I erreichen wir
hier Lager II "Cave"
auf 3500 Meter Höhe.
Trennlinie
Vom Lager III aus auf 3800 m
scheint der Kibo
schon recht nahe zu sein.
Trennlinie
Wir schlafen auch auf 4800 m
nicht in der Kibo-Hütte
sondern in unseren Zelten.
Trennlinie
Um 1 Uhr gehen wir los.
Um 6 Uhr sind wir am Kraterrand.
(Das ist schon ein Abstiegs-Bild.)
Trennlinie
Und um 7 Uhr 30
befinden wir uns
auf den letzten Metern zu Gipfel.
Trennlinie
Mit meinem Zeltpartner Rudi
und unserem Guide Everest
auf Afrikas höchsten Punkt.
Kurz danach tanze ich vor Freude !
Trennlinie
Beim Abstieg via "Coca Cola-Route"
Trennlinie
- hier waren wir nicht allein -
Trennlinie
zeigte sich der Regenwald
Trennlinie
beim erstmals Erlebendürfen
Trennlinie
von seiner schönsten Seite !
Trennlinie
So eine Urkunde bekommt man gerne !


Trennlinie
  2000-07-27 KILIMANJARO 5895 m (Afrika)
Linie
  Alle meine drei DAV-Summit-Unternehmungen
Pik Lenin, Kilimanjaro und Aconcagua
waren ein voller Erfolg !

Diese Expedition war die gemütlichste
und dauerte insgesamt
- also inklusive Hin- und Rückflug nach Tansania -
vom 22. bis 29. Juli 2000.

Auf Afrikas höchstem Berg
tanze ich vor lauter Freude !

Dies muss schon gesagt werden :

Von den sechs Expeditions-Teilnehmern
erreichen nur zwei den Uhuru,
drei begnügen sich mit dem Gilman`s Point
und einer wird bei der Kino-Hütte höhenkrank
und muss rasch in tiefere Gefielde "geakjakt" werden.

     
ACONCAGUA ( 6959 m )
Argentinien, 32,5°S, 69,8°W
26. Jänner 2002
Trennlinie
Die Thermen von Puenta del Inca.
Trennlinie
Dieser Hubschrauber am Parkeingang
flog manchmal drei Tages-Einsätze.
Trennlinie
Die Laguna de Horcones
mit links hintem dem Aconcagua.
Trennlinie
Zwecks Akklimatisation gehen wir
zum 4100 m hohen Basislager
der Aconcagua-Südwand.
Trennlinie
Bei einer beträchtlichen Steilstufe
unter unserem Basislager
stürzen oft Mulis tödlich ab.
Trennlinie
Im Basislager
"begrüßt" uns ein Schneesturm.
Trennlinie
Der sturmumtobte Aconcagua
in der Abendsonne.
Trennlinie
Ob`s diesen Büßerschnee
jetzt noch gibt ?
Trennlinie
Anstieg zum 1. Hochlager
Trennlinie
und zum 2. Hochlager,
dem Lager "Berlin".
Trennlinie
Von hier geht`s am nächsten Tag
zum Top-of-Amerika.
Trennlinie
Das ist schon der finale Abschnitt.
In der Bild-Mitte der Gipfel
über der berühmten Canaletta.
Trennlinie
Auf dem Aconcagua werde ich
- wie alle anderen auch -
von Expeditionsleiter Albert Kirschner
am 26. Jänner 2002
mit offenen Armen empfangen.
Trennlinie
Mit einer Ausnahme schaffen
alle Expeditions-Teilnehmer-
diese letzten Schritte herauf
zu Amerikas höchstem Berg.


Trennlinie
  2002-01-26 ACONCAGUA 6959 m

Argentinien - Südamerika
Linie
  12. Jänner bis 3. Februar 2002

DAV SUMMIT CLUB

Expeditionsleiter : Albert Kirschner

Teilnehmer :

Peter Dudenhöffer D Bellheim
Dr. Klaus Eikemeier D Isernhagen
Jana Kaufman D München
Wilhelm Kreuzer A Baden
Wolfgang Schäffer D Stuttgart
Dr. Peter Schnell D Pfungstadt
Franz Smoler D Deggendorf
Ralph Ziegelmeier D Overursel

Das war nicht zuletzt
infolge von Abis (psychologisch) hervorragender Leitung
eine perfekte Expedition !

Herzerfrischend, wie Abi auf dem höchsten Berg Amerikas
alle seine Teilnehmer mit offenen Armen empfing !

Herrlich wie genussvoll war auch mein Freibad
in den Thermen von Puenta del Inca.

     
MT. KOSCIUSZKO ( 2228 m )
New South Wales 36,5°S, 147,7°E
Trennlinie
Die berühmte Oper von Sydney
aufgenommen am Ankunftstag.
Trennlinie
Am nächsten Tag gebe ich mir
den Harbour Bridge-Klettersteig.
( Eine ganz tolle Sache ! )
Trennlinie
Der Ayers Rock
Trennlinie
war eine Art Ersatz-Programm,
Trennlinie
fall`s ich nicht in den
- wegen andauernder Buschbrände -
gesperrten Kosciuszko-Nationalpark
Trennlinie
hineinkomme.
Trennlinie
Am Uluru
war ich ganz alleine unterwegs
Trennlinie
und umfahre anschließend
noch den gesamten Monoliten.
Am nächsten Tag
werde ich ihn dann
- das war eine Art Gelübde -
zu Fuß umrunden.
Trennlinie
Doch jetzt genieße ich den
Trennlinie
unsagbar schönen Sonnenuntergang !
Trennlinie
Meine Freude, drei Tage später
auf Australiens höchstem Berg
zu stehen, ist hier unübersehbar,
Trennlinie
denn mit Gottes Hilfe konnte ich
in den seit Wochen gesperrten
Mt. Kosciuscko-Nationalpark dennoch eindringen.
Trennlinie
Da es rechts hinten in Thredbo
schon arg zu brennen beginnt,
drängen meine Begleiter
- es waren Feuer-Polizisen -
zum Aufbruch.
Vorbei an
brennenden Wiesen und Büschen
fahre ich mit meinem Mietwagen
nach Jindabyne zurück.
Trennlinie
Und als es auch dort
überall zu brennen beginnt,
verlasse ich lieber die Stadt.


Trennlinie
  2003-02-04 MT. KOSCIUSZKO 2228 m

Australien
Linie
  Australien-Reise von 30. Jänner bis 7. Februar 2003

Sydney mit der Oper und dem Harbour Bridge-Klettersteig,
Ayers Rock
und der Mt. Kosciuszko, höchster Berg Australiens,
waren die absoluten Highlights dieser Intensiv-Woche.


Den Uluru buchte ich erst im letzten Moment,
weil schon seit Wochen der Mt. Kosciuzko-National-Park
wegen schwerer Busch-Brände gesperrt war.
Auch das zuständige Büro mailte mir mehrmals,
ich solle mir (besser) ein anderes Ziel suchen !

Ich fuhr aber am 4. Februar 2002
dennoch über die gesperrte Straße
- ab Jindabyne hieß es "ROAD CLOSED" -
zur Mautstelle weiter.
Eine freundliche junge Frau kam heraus
- die Australier sind prinzipiell sehr nett ! -
und sagte mir,
ich dürfte hier nicht weiterfahren.

Ich antwortete, ich käme extra aus Österreich,
um Australiens höchsten Berg zu besteigen.
Vielleicht würde ein Guide mit mir gehen.
Oder am nächsten Tag wäre der Park offen.

Die freundliche Dame winkte aber ab.
Es gäbe keine Chance hineinzukommen !

Ich musste also umdrehen.
Fuhr an der Mautstelle vorbei
und wollte - über eine Doppel-Linie hinweg - reversieren.
Da kamen zwei Feuerwehr-Autos und hupten mich an.

Um sie nicht zu behindern,
fuhr ich etwa 100 Meter taleinwärts.

Und dann fuhr es wie ein Blitz in mich hinein :

"Jetzt drehst Du nicht mehr um
sondern fahrst weiter in die Australischen Alpen hinein !
"

Ab einer gewissen Höhe
war ich überraschend heraußen aus Smog und Rauch.
Über mir : Wolkenloser blauer Himmel !

Ich passierte leere Hotels und stillstehende Lift-Anlagen.

Irgendwie war die Situation gespenstisch.

Am obersten offiziellen Parkplatz
blieb ich mit meinem Super-Leihwagen in der Mitte stehen.
In der Mitte deshalb,
dass bei einem eventuell einsetzenden Brand
mein Auto (eventuell) nicht von den Flammen erfasst würde.

Von hier gehe ich auf einer Jeep-Straße nicht weiter. Ich laufe !

Nach etwa einer halben Stunde höre ich hinter mir Motor-Gebrumm.
Bange drehe ich mich um.
Und tatsächlich kommt mir ein Feuer-Polizei-Wagen nach.

Natürlich war ich der Meinung,
der wäre von der "Maut-Frau" mir nachgeschickt worden
und ich würde nun zur Verantwortung gezogen werden.

Das Auto bleibt neben mir stehen.
Der Polizist kurbelte das Fenster herunter
und ich begann um mein Leben zu reden.
Natürlich in englischer Sprache :
Ich käme extra aus Österreich.
War schon auf dem höchsten Berg von Amerika und Afrika.
Und mein Traumziel ist es,
auch den höchsten Berg Australiens zu besteigen !

Irgendwann
- etwa nach fünf Minuten Redeschwall -
hörte ich bange auf zu sprechen
und erwartete das Schlimmste :
Nämlich umkehren zu müssen
und bestraft zu werden !

Doch zu meiner Überraschung sagte der Feuer-Polzist zu mir :
"Komm steig ein,
wir fahren eh auf den Mt. Kosciuszko !"


Bei der Rückfahrt nach Jindabyne
brannte neben der Straße nicht nur eine Wiese.
Es brannte auch quasi neben mir ein Waldstück.

Jeden Tag begann es um ca. 11 Uhr dort zu brennen.
Ich zählte um Mittagszeit schon sieben Wald-Brände.
Und dann flogen wieder Lösch-Flugzeuge.

Mich wunderte es,
dass die Bewohner von Jindabyne so ruhig blieben.
Ich setzte mich jedoch sicherheitshalber in den Süden ab.
Die Australischen Alpen zu meiner rechten
qualmten und rauchten,
als würden sie pausenlos bombadiert.

Übrigens :

Auch beim Ayers Rock hatte ich unglaubliches Glück !

Ich schwamm dort am Nachmittag im Hotel-Swimmingpool herum
und langweilte mich.
Daher beschloss ich, mir ein Auto zu mieten
und damit den Uluru zu umrunden
sowie zuletzt den berühmten Sonnenuntergang zu genießen.

Als ich zur Nationalpark-Mautstelle komme
- ein Ticket gilt für drei Tage -
sage ich der Kassierin,
dass ich am nächsten Tag auf den Ayers Rock steigen will.
Und füge hinzu : "Ist das eh möglich ?"

Doch sie antwortet zu meiner Überraschung :
"Nein ! Morgen ist dieser Berg gesperrt,
weil es viel zu heiß wird."

Zu meinem Glück hatte ich nicht wie sonst meist Sandalen
sondern meine Turnschuhe an.
Und auch eine (zu) kleine Trinkfalsche mit.

Meine Entscheidung war klar :

"Ich gehe noch heute auf den Ayers Rock !"

Und war ganz alleine auf diesem heiligen Berg !

     
ELBRUS
( 5642 m )
- russischer Kaukasus -
43,2°N, 42,4°E
17. Juli 2003
Trennlinie
Diese Wolken über`m "Basis-Lager"
bringen 2002 schlechtes Wetter.
Eine Gipfel-Versuch endete tags darauf
auf ca. 5400 m Höhe
in einem Schneesturm.
Trennlinie
Ein Jahr später klappt dann
- nun von hier aus startend -
alles.
Trennlinie
Der berühmte Elbrus-Schatten
beim morgendlichen Aufstieg.
Trennlinie
Die letzte Schritte zum Gipfel.
Trennlinie
Ingolf fotografiert mich mit Anette.
Trennlinie
Fünf Jahre später
- 2008 -
gab`s ein Wiedersehen
in Auerbachs Keller von Leipzig.
Von rechts nach links :
Ingolf, Alex, Anette,
Heike und meine Wenigkeit. ich.


Trennlinie
  2003-07-17 ELBRUS 5642 m

Europas höchster Berg
Linie
  Der 5642 m hohe Elbrus gilt als höchster europäischer Berg.
Und tatsächlich liegt dieser doppelgipfelige Bergriese im Kaukasus
innerhalb der russischen Grenze (und sowieso des Urals).

Informationen zum Mt. Blanc

2002 musste ich mit Freunden aus Leipzig
- Adventure Trail -
im Elbrus-Sattel auf ca. 5400 m Höhe
in einem erbarmungslosen Schneesturm umkehren.
(Niemand erreichte damals den Gipfel).
Außerdem war ein Bergkamerad höhenkrank geworden.

Am 17. Juli 2003 ist es mir
- wieder mit Adventure Trail -
dann gelungen, den Elbrus-Gipfel zu erreichen.

Übrigens mit Nähten in der Kopfhaut.

Zehn Tage vorher stürzte ich am Schwabenkopf ab.

Der Twist-Karabiner ging beim Abseilen auf.

Ich sagte in diesem Moment zu mir : "Schon jetzt ?!"

Als ich von meiner Bewustlosigkeit aufwachte,
lag ich in einer großen Blutlache.

Mein erster Gedanke war :
"Scheiße, ich lebe noch !"
Denn ich fürchtete, nun zumindest gelähmt zu sein.

Vorsichtig bewegte ich die Zehen.
Danach vorsichtig die Hände und die Arme.
Und dann - nach kurzen Zögern - leicht den Kopf.

Ich hatte also keine schweren Verletzungen.

Nur der Kopf blutete stark.

Doch Bergführer Isidor Eiter
hatte einen großen Verband mit.

Ich konnte nicht nur ins Pitztal absteigen
sondern auch noch zum Arzt fahren.

Der forderte sofort die Rettung an,
denn es bestehe der Verdacht eines Schädelrisses.

Der Verdacht war zum Glück falsch !

Im Krankenhaus von Zams
versuchten dann zwei Ärzte mit einem Meisel,
alle Steinsplitter aus meiner Schädeldecke herauszulösen.

Einen kleinen Stein übersahen sie.
Der blieb mir sozusagen als Souvenier.

Dann wurde meine Schädelhaut genäht.

Schon am nächsten Tag konnte ich
nach Baden heim fahren.

Und wenige Tage später in den Kaukasus reisen.

     
TrennlinieVolksbank Baden   Trennlinie